Yaoi und Shonen Ai - Erfolg dank Marktlücke?

Japanischer Zeichentrick, Manga, Games, sowie Realfilme.

Re: Yaoi und Shonen Ai - Erfolg dank Marktlücke?

Beitragvon Janka » So. 09.10.2011 16:43h

Ich glaube, hier sind überhaupt gar nicht genug Yaoi-Fans anwesend, um das zu klären. Nicht mal genug Frauen.

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Re: Yaoi und Shonen Ai - Erfolg dank Marktlücke?

Beitragvon Janka » So. 09.10.2011 20:27h

So voll Fett waren die Näpfe, die wir aufgestellt haben, doch gar nicht. Wir sind hier eben ein Haufen alter Säcke und haben schon eine Menge Scheiß gesehen und mitgemacht.

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Re: Yaoi und Shonen Ai - Erfolg dank Marktlücke?

Beitragvon Janka » Mi. 19.10.2011 22:05h

Ich finde die Idee, sich in einen der Charaktere hineinzuversetzen ganz unabhängig vom Genre interessant. Denn so wie Eni es schreibt, empfand ich auch bei keinem der Mangas, die ich las, eine solche Identifikation. Ich bin zwar im Buch "drin", wenn die Geschichte gut ist, aber nicht als Teilnehmer, sondern als Beobachter, der sich sogar umdrehen und die Seiten der Szenerie sehen kann, die nicht gezeichnet wurden. Ich lese die Seiten auch mehrfach kurz hintereinander, um mir eine bessere Vorstellung von der Umgebung zu machen und in das Buch eindringen zu können. Ich bin praktisch der Mann mit der Kamera, der die ganze Geschichte aufzeichnet.

EDIT: Das ist vermutlich auch der Grund, warum mich Mädchen-Manga mit ihren fehlenden Panels und Tischdecken-Dekors so wuschig machen. Mein letzter Versuch, so etwas zu lesen war der Utena-Einbänder von 1999. Bernhard hatte ihn mir empfohlen, aber es war mir unmöglich, dieses Buch so zu lesen wie ich das für den Buchgenuss brauche. Es las sich wie ein Fragment, was zum Ausdruck der weltvergessenen Stimmung wohl auch so beabsichtigt war. Ich erkenne die Kunst darin, so vorzugehen, aber ich kann sie nicht mitfühlen. Im Ergebnis war das eine Folter, die ich abbrechen musste. Trotzdem, für die Zielgruppe ganz sicher ein toller Manga.

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Re: Yaoi und Shonen Ai - Erfolg dank Marktlücke?

Beitragvon Janka » Do. 20.10.2011 21:57h

In der Tat geniest Utena einen fast schon legendären Ruf und war auch die "Comicreihe", die mich vor ca. 6 Jahren an das Mangagenre herangeführt hat. So wie du habe ich es allerdings noch nie betrachtet. Und ich muss auch zugeben, dass ich gar nicht bewusst auf z.B. Tischdecken-Dekors achte. Jetzt wo du es sagst, fällt mir auch direkt auf, in wie wenigen Manga-Mädchenzimmer so etwas zu finden ist. Aber als Junge achte ich auch nicht "aktiv" auf so etwas. :sweat:
Ja, die Musik ist cool. Halt ein Anime-Rockvideo. Die Stücke haben viel Energie, was bei den meisten Animemusiken ja fehlt. Sonst herrscht im Genre eher Fahrstuhlmusik vor. Den Film (besser Musikvideo) würde ich mir jederzeit wieder angucken. Die Serie eher nicht, und auch der Manga füllt nur Platz im Regal.

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